Bildung, Jugend & Sport

Eine Lösung fürs Bad in Huchenfeld muss her

Klaus Gutscher
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Ein wirtschaftlicher Betrieb sieht anders aus. Die Zahl der Saunagäste im Verlauf einer Woche im Huchenfelder Stadtteilbad ist an einer Hand abzuzählen. Dem gegenüber stehen immense Kosten. Auch scheint das Schwimmbad nicht gut ausgelastet zu sein. Deswegen sieht das Bäderkonzept der Stadt vor, das Stadtteilbad für den öffentlichen Betrieb zu schließen und dort künftig nur noch Schul- und Vereinssport abzuhalten.

Die Stadträte Jörg Augenstein und Klaus Gutscher im Gespräch in Huchenfeld

Im Gespräch mit Huchenfelds Ortsvorsteherin Sabine Gebhart.

Bei einem Gespräch vor Ort hat sich die CDU-Fraktion die Situation von Ortsvorsteherin Sabine Gebhart schildern lassen. Die Huchenfelder kämpfen für ihr Bad. Deswegen haben wir uns bei unserer auswärtigen Sitzung auf eine mögliche Lösung verständigt:  Zunächst einmal müssen belastbare Zahlen zum Betrieb von Bad und Sauna erhoben werden. Dann wird die Ortsverwaltung Möglichkeiten zur Einsparung und zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit benennen.  Die CDU kann sich vorstellen, dann einen fixen Betrag für den Weiterbetrieb zuzuschießen, wenn ein eventuelles Defizit auf andere Weise, beispielsweise durch das Engagement einer Bürgerinitiative, getragen wird.

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Klaus Gutscher
Kaufmann i. R.